Bärn treit – das Lebensende gemeinsam tragen
Der Tod gehört zum Leben – und dennoch schweigen wir oft darüber. Bärn treit holt Sterben, Tod und Trauer heraus aus der Tabuzone und mitten hinein in die Gesellschaft. Wir laden Dich ein, mitzudenken und den Dialog aktiv mitzugestalten. Denn wer offen über das Sterben spricht, gewinnt einen neuen Blick auf das Leben.
Bärn treit ermöglicht Interessierten und Engagierten echte Mitwirkung und Mitbestimmung beim Thema «Lebensende».
Wir hören Dir gerne zu, wenn Du Themen zum Lebensende einbringen möchtest – und mithilfst, das Lebensende leichter zu gestalten. Zögere nicht, uns zu kontaktieren, wenn Du Bedürfnisse und Lücken sichtbar machen möchtest, eine Idee für ein themenbezogenes Angebot hast oder in einer unserer Themengruppen mitarbeiten möchtest.
Wenn Du lieber strukturell arbeitest, bist Du bei uns ebenfalls willkommen. Der neue Vorstand braucht kompetente Unterstützung.
Auch wenn Du nicht selber aktiv werden möchtest, hast Du die Möglichkeit, bei Bärn treit Mitglied zu werden oder mit der Unterzeichnung der Berner Charta zu einer gemeinsamen Sorge in den schwierigen Situationen von Sterben, Tod und Trauer beizutragen.
Neustart
Bärn treit startet neu – sei von Anfang an dabei!
Um die Bedürfnisse der Bevölkerung aufzunehmen, laden wir am Donnerstag, 26. November 2026, 19:15 Uhr zum Kick-off-Anlass ein. Wir sammeln Deine Ideen und Anliegen rund ums Lebensende, stellen die Themengruppen vor und lassen den Abend musikalisch ausklingen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Compassionate City
Bern als sorgende Stadt
Bern gehört zu den Städten, die sich nach den Kriterien der Compassionate Cities engagieren, und hat dazu die Berner Charta lanciert. Bärn treit trägt aktiv zu deren Umsetzung bei. Die Stadt Bern unterstützt Bärn treit über die Abteilung Alter Stadt Bern ideell und finanziell.
Bärn treit ist ein Verein von Privatpersonen und Organisationen aus unterschiedlichen Lebensbereichen, die das gemeinsam getragene Lebensende als gesellschaftliche Aufgabe sehen und eine Gemeinschaft fördern, in der sich Menschen gegenseitig unterstützen und füreinander sorgen.
Professor Allan Kellehear, Begründer der weltweiten Compassionate-Community-Bewegung, weist seit Jahren auf eine einfache Tatsache hin: Menschen mit schwerer Erkrankung oder Pflegebedarf verbringen nur etwa 5 Prozent ihres Tages im Kontakt mit professionell Helfenden. Die übrigen 95 Prozent verbringen sie in ihrem persönlichen Lebensumfeld – in der Familie, der Nachbarschaft, im Freundeskreis, vielleicht noch am Arbeitsplatz oder im Verein. Genau dort entscheidet sich, ob Menschen sich getragen und eingebunden fühlen.
Nächste Termine
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OrtPerformancespace369, PROGR, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern
Was gerade läuft
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Der Besinnungsweg lädt mit kurzen Texten ein, sich mit Sterben und Leben, mit Anfang und Ende auseinanderzusetzen.
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Ein Kunstprojekt von Selina Lauener im öffentlichen Raum
Unter dem Namen Bärn treit sind seit 2020 viele Projekte entstanden – von Ausstellungen über Filmabende bis zum Besinnungsweg auf dem Bremgartenfriedhof. Zum Rückblick.